Nanas kleine Welt

Ab dem 17.März 2010 findet im Technoseum Mannheim eine Ausstellung zur Nanotechnologie statt. Im Vorfeld organisiert das Museum die interaktive Schnitzeljagd „Nanas kleine Welt für Jugendliche.

Die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt Nana Fuchs, eine Wissenschaftlerin mit regem Interesse an der Nanotechnologie. Sie startet ein gewagtes Experiment und schrumpft sich auf Nanogröße, um die Welt der kleinen Teile zu entdecken. Was sie auf ihrer Reise erlebt, dokumentiert sie auf ihrem Weblog. Damit Nana sich wieder in Lebensgröße zurück verwandeln kann, braucht sie die Hilfe vieler Jugendlicher.

Seit dem 23. Februar 2010 läuft nun die Schnitzeljagd. Das Technomuseum hat Pakete mit Webcams und je einer Karte an Schulen und Jugendclubs im Raum Mannheim versendet. Auf dieser Karte ist die Internetadresse und ein sogenannter AR-Tag zu sehen. Auch ich habe eine solche Karte bekommen. Seht selbst:

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Geht man auf die angegebene Internetadresse, wird man aufgefordert die Karte vor die Webcam zu halten. Daraufhin erscheint auf dem Bildschirm ein Hase, der die Schüler bittet Nana zu helfen! Anschließend nimmt der Hase die Teilnehmer visuell mit auf eine Reise, die an den Besuch der Alice im Wunderland erinnert, als sie in den Kaninchenbau fällt. Dort angekommen, wird einem nun ein Rätsel zum Thema Nanotechnologie gestellt, welches man mit Hilfe von Recherche in Schulbüchern und im Internet lösen kann, um die nächste Stufe zu erreichen. Auch das Weblog von Nana gibt Hinweise auf des Rätsels Lösung.

Das Spannende an der Aktion ist, dass die Teilnehmer nicht nur spielerisch einen Wissenszuwachs bezogen auf die Nanotechnologie erhalten, sondern die Jugendlichen lernen ihre Stadt noch besser kennen. Denn Nana hat, in alter Schnitzeljagdmanier, an verschiedenen Orten weitere solcher Karten versteckt, die mit einem Rätsel verknüpft sind. Die Teilnehmer finden dann pro Tag einen Hinweis auf das nächste Versteck der Karte.

Neben diesen Wissensaufgaben, werden die Jugendlichen von Zeit zu Zeit dazu aufgefordert, Nanotechnologie in ihrem eigenen Umfeld zu entdecken, Bilder oder Videos davon zu machen und diese im Internet hochzuladen. Ein Beispiel für eine Aufgabe wäre: Welche Produkte in deinem Supermarkt um die Ecke verwenden Nanotechnologie?

Die finale Mission findet im Technomuseum am 16. März 2010 statt. Gemeinsam sollen die Jugendlichen den Code knacken, der Nana mit Hilfe einer Maschine wieder auf Normalgröße bringt. Anschließend sind alle eingeladen vor dem offiziellen Beginn die Ausstellung anzusehen.

Ich bin gespannt wie die Aktion ankommt. Schade, dass ich nicht in Mannheim wohne, denn ich hätte der Aktion gern selbst aktiv beigewohnt. Ich bin aber auch nicht allzu traurig, denn Dank des Mitmach-Netzes, kann ich die Aktion auch in Berlin verfolgen.

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