Be Berlin – Sei Berlin !

Seit knapp zwei Monaten läuft die vom Berliner Senat initiierte Berlinkampagne „Be Berlin – Sei Berlin“. Wer kennt sie nicht die Sprüche wie „Sei quer, sei Denker, sei Berlin“? Was soll die Kampagne bei den Berlinern bewirken?

Also mir bringt die Kampagne meine Lieblingsstadt, Berlin, nicht wirklich näher. Es ist schade, dass in m.E. nach eine sinnlose Initiative Geld hineinfließt. Die finanziellen Mittel sind sicher bei anderen Projekten vernünftigerweise besser angelegt.

Die Berliner können ihre persönliche, möglichst authentische, originelle oder innovative Geschichte einsenden und so zu einem Botschafter für Berlin werden.

Die Grundidee ist auch nicht schlecht, nur hätten sich die Marketingköpfe doch andere Kooperationen überlegen können. Wie wäre es mit einer Zusammenarbeit mit Jugendfreizeitheimen, Schulen oder Ausbildungszentren? Die Lernenden könnten zum Beispiel ihre eigene oder die Geschichte von Bekannten erzählen.

Hier hätte man vielleicht auch mehr das Gemeinschaftsgefühl bei den jungen Menschen stärken können. Sicherlich hätten auch einige finanzielle Mittel in die Bildungseinrichtungen fließen können.

Ich bin gespannt wie die Kampagne zu Ende geht und welche Resultate sich für die Berliner ergeben.

1 Kommentar zu „Be Berlin – Sei Berlin !“

  1. Ich bin Urberliner und fühle mich durch die Kampagne überhaupt nicht angesprochen. Die Geschichte eines Bäckers soll Touristen in die Stadt locken???
    Ich fände die Idee klasse, es in den Schulen anzusetzen. Dabei könnten die Schüler auch gleich etwas über die Geschichte ihrer Stadt lernen und die Zukunft der Stadt mitgestalten. Auch als Integrationsprojekt hätte es bestimmt mehr gebracht.
    Die Vergangenheit steht bei der Kampagne im Mittelpunkt. Und was ist mit der Zukunft der Stadt?

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