Schülerfirmen – zukünftige Lernwerkstätten?

In diesem Wintersemester 2006/07 wird an der TU Berlin von der Fakultät I im Teilbereich Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung ein Hauptseminar zum Thema „Schülerfirmen und solidarische Ökonomie: ein Beitrag zur politischen Bildung“ angeboten.

Auf dieses Seminar wurde ich durch ein Mitglied der „fantastischen vier“ hingewiesen. Da ich selbst von solchen Projekten noch nichts gehört habe und ich mir darunter auch nicht viel vorstellen konnte, habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig mit dieser Problematik befasst. Ich muss sagen, dass ich diese Initiative für sehr sinnvoll erachte, da die Schüler innerhalb des Konzepts einen Einblick in eine reale Lebenswelt erhalten.

Die Schüler müssen eine Geschäftsidee entwickeln und sich Gedanken über die Strukturierung und Organisation des Unternehmens machen. Desweiteren müssen sich die Schüler mit wirtschaftlichen und ökonomischen Problemen befassen, d.h. sie müssen sich mit der Kalkulation von Preisen für ihre Produkte sowie der Herstellung ihrer Erzeugnisse beschäftigen. Damit dieses Unternehmen überhaupt funktionieren kann, spielt natürlich der Aufbau und die Erhaltung von Geschäftsbeziehungen eine enorm wichtige Rolle.

Zur Realisierung solcher Schülerfirmen werden viele Sponsoren benötigt. Wer sich mehr mit der Thematik auseinandersetzen möchte, sei hier auf den Link verwiesen: Netzwerk Berliner Schülerfirmen

Ich freue mich über anregende Diskussionsbeiträge oder Kommentare.

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